Auch wenn die Sommerpause der Fischamender Spielleut noch immer andauert, hinter den Kulissen wird natürlich schon fleissig für das nächste Jahr gewerkt. Und auch die Öffentlichkeitsarbeit der Spielleut schläft natürlich nie – nach dem Klick die Geschichte der Spielleut in der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter…
Achtzig ist doch bloß neunundsiebzig für Fortgeschrittene
Obiger Satz stammt von Clint Eastwood und ich werde den Teufel tun und behaupten, dass unsere Grand Dame Christine Fellbacher heute einen ähnlichen Geburtstag feiert (bezüglich Altersdiskussion lege ich mich lieber mit Eastwood an als mit unser aller Omschi!). Gratulieren wollen wir ihr dennoch – Alles Gute Omschi und bleib weiterhin auf der Überholspur
Spionagetour (18): Sommernachtstraum in Enns
Nach Mario und Yvonne haben auch Horst und Regine nicht den Weg nach Enns gescheut um Mika im Sommernachtstraum zu begutachten… wie es ihnen gefallen hat vielleicht später, hier mal nur ein paar erste Fotos
UPDATE: anbei ein kurzer Bericht von Regine
Spionagetour nach Enns
Am Freitag, den 9.7. rückten Horst und ich bei brütender Hitze aus, um den „Sommernachtstraum“ in Enns zu besuchen. Es war nun die dritte Interpretation, die wir uns anschauten und natürlich wollten wir auch Mika auf der Bühne sehen.
Ein Vergleich mit den beiden anderen Aufführungen ist nicht möglich, da jede für sich was Besonderes war: einmal in der Naturkulisse am Altausseer See, dann die parodierte Version von Susanne Wolf im Lustspielhaus und nun ein Mix aus aktuellem Tagesgeschehen mit dem Märchenhaften.
Wie gesagt – brütende Hitze. In Enns bezogen wir für eine Nacht ein nettes Quartier. Es war das zweitälteste Haus von Enns. Passend zu unserem nicht mehr ganz jugendlichen Glanz steht das Haus unter Denkmalschutz. Die dicken Mauern sorgten ohne Klimaanlage für ein erträgliches Raumklima. Es half aber nichts, wir mussten den schweißtreibenden Fußmarsch von ca. 5 Minuten zur Reithalle unternehmen. Gegen das Klima in der Reithalle war die Außentemperatur von 31 Grad ja direkt kühl. Mika gab uns den Tipp, rechtzeitig da zu sein, um gute Plätze zu sichern. Es herrscht dort freie Platzwahl. Horst und ich begutachteten natürlich den Tribünen-Aufbau und das Bühnenbild. Die Idee mit den Palettenaufbauten funktioniert scheinbar auch wo anders.
Das Bühnenbild bestand aus Stoffstreifen und einer Reihe Sessel. Das soll alles sein? Eine schmale Bühne – die sind ja arm dran! Die Überraschung kam aber dann mit der Vorstellung.
Ein netter Einstieg war, dass alle Mitwirkenden kamen, sich auf die Sessel setzten, die letzten Vorbereitungen trafen, noch ein paar Passagen übten und zwanglos die Plätze wechselten. Dann ging‘s endlich los. Mika und einige andere Herren kamen in den Anzügen ganz schön ins Schwitzen. Nach der Einstiegs-Szene zeigte die Bühne, was sie alles drauf hatte. Eine Tiefe, von der wir nur träumen können! Aber auch für die Schauspieler eine Herausforderung – ohne Mikro vom hintersten Ende (und das war weit weg!) konnte man sie trotzdem gut verstehen. Der Boden der Reithalle war mit Sägespänen bedeckt (eh klar) und mit Tüchern abgedeckt. Dadurch wurden die Schritte toll gedämpft und man fühlte sich wirklich in den Wald versetzt. Vor allem das störende Poltern, wenn gelaufen wird, wie es oft auf Bühnen zu hören ist, war total weg und störte nicht die Handlung. Die Akustik ist leider nicht immer optimal.
Mika als liebestoller Draufgänger war natürlich großartig! Horst und mir hat es sehr gut gefallen.
Wir haben dann noch einen netten Abend (eigentlich schon frühe Nacht) mit Mika und Kollegen verplaudert. Der Fußweg zum Quartier war aber trotz der mitternächtlichen Uhrzeit noch immer schweißtreibend.
Regine
es wird schön langsam ernst
pssst…. nicht weitersagen…. aber heute abend trifft sich der Vorstand, könnte also durchaus sein, dass es schön langsam mit dem neuen Stück ernst wird….
Spionagetour (17): Das Gewürzkrämer-Kleeblatt @ Nestroyspiele Schwechat
Wir waren wieder mal in ganz großer Runde auf Spionagetour. Insgesamt 26 (mehr oder weniger) Fischamender Spielleut war es Freitag nicht zu heiß, um in der Schwechater Rothmühle “Das Gewürzkrämer-Kleeblatt” unter Augenschein zu nehmen. Hatte natürlich einen Grund, dass wir nahezu geschlossen ausgerückt sind. Unser karliii hat sich heuer ja vom Nestroyspiele-Mastermind Peter Gruber breitschlagen lassen und steht heuer in Schwechat auf der Bühne. Dass es gleich eine Hauptrolle wurde, war ja klar, dass er die dann auch noch so sensationell spielt, ebenfalls, nur sein Gesangstalent war selbst uns, die wir doch schon 1 1/2 Jahrzehnte mit ihm die Bühnenbretter teilen, neu…
Newsletter vom 29. Juni 2010
die Fischamender Spielleut befinden sich noch immer mitten in ihrem wohlverdienten Theaterurlaub. Aber einige unserer Jungschauspieler können es nicht ganz lassen mit dem Theaterspielen. Deshalb ein paar Tipps für Theaterbegeisterte, die auch im Sommer nicht ganz auf Kunst und Kultur verzichten möchten…
Berit Glaser, die bezaubernde Emma aus unserer 2007er-Produktion “Geschichten aus dem Wienerwald” steht im Innsbrucker Kellertheater in “Sonny Boys” auf der Bühne. (Link)
Bei unserer heurigen Produktion “Der Alpenkönig und der Menschenfeind” als August erstmals bei uns mitgespielt hat Peter Michael Kellner. Ihn kann man im Theater im Hof in Enns im “Sommernachtstraum” sehen. (Link)
Nicht mehr wirklich als Jungschauspieler bezeichenbar ist Karl Schleinzer. Trotzdem hat er dem Ruf von Nestroy-Ring-Preisträger Peter Gruber nicht widerstehen können und steht seit vergangenem Samstag als Cichori in “Das Gewürzkrämer-Kleeblatt” auf der Bühne in der Rothmühle. (Link)
Bei uns geht es dann im Herbst wieder los, ihr seid die ersten, die erfahren, mit welchem Stück. Bis dahin noch einen schönen Sommer, schaut euch das eine oder andere oben erwähnte Stück an,
wir sehen uns,
Ausflug ins Freud-Museum
wie schon die letzten Jahre auch hat Walpurga für die Fischamender Spielleut auch heuer wieder eine Special-Führung zusammengestellt. Dieses Mal hat sie uns das Freud-Museum näher erklärt, war sehr interessant…
Bowling in Wien
die “Theater-Jugend” (witzigerweise war ja der liebe Clemens lange Zeit mit Ausnahme von ab und an mitwirkenden Kindern der deutlich jüngste, mittlerweile hat sich aber eine etwas jüngere Zwischenebene installiert…) hat beschlossen bowlen zu gehen, und weil sie so nett waren – oder aber seine Organisationstalente benötigten, haben sie den Clemens mitgenommen…
Abschluss-Feier im Felmayergarten in Schwechat
warum viele Worte verlieren, es war ein wunderschöner Abend, wir haben lecker gespeist, es war nett, nach 2 Monaten wieder so viele gute Freunde zu sehen und jetzt guckt euch doch einfach die Bilder an…
breaking news – Grand Dame Christine Fellbacher erklärt ihren Bühnenrücktritt
eine EILT-Meldung… leider…
unsere Grand Dame Christine “Omschi” Fellbacher hat soeben ihren Rücktritt von der Bühne erklärt. Sie möchte sich noch einmal auf neues konzentrieren und lässt deshalb die Bretter, die die Welt bedeuten, hinter sich… Wir wünschen ihr dafür natürlich nur das allerallerbeste und hoffen, dass sie uns, den Fischamender Spielleut, in der einen oder anderen Weise dennoch erhalten bleibt… und vielleicht können wir sie ja doch noch einmal zu einem Gastspiel überreden







